(Deutsche Review weiter unten👇🏻)
„We all float down here.“
Pennywise
I’ve now read this book for the second time, and even after a reread it remains one of my absolute favorites. Stephen King manages, like few others, to make you truly connect with the protagonists and experience every moment alongside them. As a child, I often wished I had a “Losers’ Club” of my own, friends who accept you for who you are and are always there for you. That sense of friendship, loyalty, and unconditional acceptance is, I think, a big part of what makes this novel so special.
„Derry, Maine is just an ordinary town: familiar, well-ordered for the most part, a good place to live. It is a group of children who see and feel what makes Derry so horribly different. In the storm drains, in the sewers, IT lurks, taking on the shape of every nightmare, each one”s deepest dread. Sometimes IT appears as an evil clown named Pennywise and sometimes IT reaches up, seizing, tearing, killing. Time passes and the children grow up, move away and forget. Until they are called back, once more to confront IT as IT stirs and coils in the sullen depths of their memories, emerging again to make their past nightmares a terrible present reality.“
Blurb
I love all the references to different childhoods and teenage years that feel instantly familiar. King’s writing style is, as always, wonderfully smooth, atmospheric, and yet beautifully crafted. From the very first page, you are completely drawn in and don’t want to put the book down. Derry, the fictional small town where the story takes place, feels so vivid and real that you almost believe you’ve been there yourself. It seems clear that King drew heavily from his own hometown of Bangor when creating it. I also find the structure with its alternating timelines particularly effective. Both narratives unfold in parallel, creating a rich, layered picture that deepens the story even more.
The whole story starts out quite harmlessly, or at least in a way you might expect from a typical thriller. But over the course of more than a thousand pages, it evolves into a true masterpiece, increasingly chaotic, brutal, and thrilling in a way that surpasses almost everything else you’ll ever read. By the end, the novel reaches a level of cosmic horror that would make even Lovecraft pale in comparison.
There’s a scene toward the end (many who’ve read the book will know which one I mean) that is often criticized, and I can understand why. Still, I personally found it surprisingly respectful and, in its own way, fitting, especially because of Beverly’s explanations. Even though King certainly doesn’t shine in writing this kind of scene, I felt it made sense within the context of the story.
There’s so much more that could be said about “It“, but most of it has already been written by others. For me, it remains a work that goes far beyond traditional horror. It’s a story about fear, friendship, loss, growing up, and the idea that you never truly leave your childhood behind. This book is certainly not for everyone. It demands patience and a willingness to embrace King’s sprawling style but for anyone who loves the genre and wants to experience a true epic, this one is absolutely worth it. Multiple times.
Rating: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
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Es von Stephen King
„Wir alle fliegen hier unten.“
Pennywise
Ich habe das Buch nun schon zum zweiten Mal gelesen und es gehört auch nach dieser erneuten Lektüre zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Stephen King schafft es wie kaum ein anderer, dass man sich unglaublich gut in die Protagonisten hineinversetzen kann und jeden Moment mit ihnen mitfiebert. Ich hätte mir als Kind oft gewünscht, auch so einen „Losers’ Club“ zu haben, Freunde, die einen so akzeptieren, wie man ist, und immer füreinander da sind. Genau dieses Gefühl von Freundschaft, Zusammenhalt und bedingungsloser Loyalität macht wohl einen grossen Teil des Charmes dieses Romans aus.
„Derry, Maine, ist eine ganz normale Stadt: vertraut, größtenteils gut organisiert, ein guter Ort zum Leben. Es ist eine Gruppe von Kindern, die sieht und spürt, was Derry so schrecklich anders macht. In den Regenwasserkanälen, in der Kanalisation lauert ES und nimmt die Gestalt jedes Albtraums an, die tiefste Angst eines jeden Einzelnen. Manchmal erscheint ES als böser Clown namens Pennywise, manchmal greift ES nach ihnen, packt sie, zerreißt sie, tötet sie. Die Zeit vergeht, die Kinder werden erwachsen, ziehen weg und vergessen. Bis sie zurückgerufen werden, um sich erneut ES zu stellen, das sich in den düsteren Tiefen ihrer Erinnerungen regt und windet und wieder auftaucht, um ihre vergangenen Albträume zu einer schrecklichen gegenwärtigen Realität zu machen.“
Klappentext
Ich liebe die vielen Referenzen an unterschiedliche Kindheiten und Jugendzeiten, die einem sofort vertraut vorkommen. Der Schreibstil ist wie immer bei King wunderbar flüssig, atmosphärisch und dennoch sprachlich schön gestaltet. Man ist ab Seite eins voll im Geschehen und möchte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Derry, die fiktive Kleinstadt, in der die Handlung spielt, wirkt dabei so lebendig und real, dass man beinahe glaubt, selbst schon einmal dort gewesen zu sein. Es scheint, als habe King hier viele Eindrücke aus seinem realen Wohnort Bangor einfließen lassen. Besonders gelungen finde ich den Aufbau mit den zwei Zeitebenen, die sich abwechseln und parallel zueinander verlaufen. So entsteht ein vielschichtiges Bild, das die Geschichte noch intensiver wirken lässt.
Die ganze Geschichte beginnt recht harmlos, oder zumindest so, wie man es von einem normalen Thriller erwarten würde. Doch im Verlauf von über tausend Seiten entfaltet sich ein echtes Meisterwerk, das immer chaotischer, brutaler und zugleich spannender wird, als man es je erwarten könnte. Am Ende erreicht der Roman eine Dimension des kosmischen Horrors, die selbst Lovecraft erblassen lassen würde.
Eine Szene gegen Ende, viele, die das Buch gelesen haben, wissen sicher, welche ich meine, wird häufig kritisiert, und ich kann nachvollziehen, weshalb. Trotzdem muss ich sagen, dass ich diese Passage als erstaunlich respektvoll und in gewisser Weise passend empfunden habe, vor allem aufgrund der Erklärungen, die Beverly gibt. Auch wenn King in dieser Art von Szene sicherlich nicht seine grösste Stärke zeigt, hat sie für mich im Kontext der Geschichte Sinn ergeben.
Über „It“ könnte man noch unendlich viel sagen, aber das meiste wurde wohl schon von anderen geschrieben. Für mich bleibt es ein Werk, das weit über klassischen Horror hinausgeht. Es ist eine Geschichte über Angst, Freundschaft, Verlust, Erwachsenwerden und darüber, wie man seine Kindheit nie ganz hinter sich lässt. Dieses Buch ist sicherlich nichts für jedermann, es verlangt Geduld und Offenheit für Kings ausschweifenden Stil, aber wer das Genre liebt und ein echtes Epos lesen möchte, wird hier reich belohnt. Es lohnt sich mehrfach.
Rating: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
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