(Deutsche Review weiter untenđđ»)
I picked up âThe Small Handâ by Susan Hill as a Halloween read, thinking it was a classic ghost story. Only later did I find out that it was written much more recently, either in 2004 or 2010 depending on the edition. Unfortunately, it completely fell flat for me. I found it either so dull that I nodded off in broad daylight or so frustrating that I struggled with the writing, the plot, or the characters. Iâm extremely disappointed and will need a few weeks before I dare to try another book by this author.
âLate one summer evening, antiquarian bookseller Adam Snow is returning from a client visit when he takes a wrong turn. He stumbles across a derelict Edwardian house and, compelled by curiosity, approaches the door. Standing before the entrance, he feels the unmistakable sensation of a small cold hand creeping into his own, as if a child had taken hold of it. At first he is merely puzzled by the odd incident but then begins to suffer attacks of fear and panic, and is visited by nightmares. He is determined to learn more about the house. But when he does, he receives further, increasingly sinister, visits from the small hand.â
Blurb
There were also several inconsistencies that pulled me out of the story. For example, itâs supposed to be the middle of summer when the protagonist meets a monk who tells him he needs to finish some work before fetching dinner because they go to bed early. Yet the protagonist already sees stars in the sky, which means itâs night. So either the monk doesnât go to bed that early, or the protagonist canât actually see stars. That scene puzzled me for several pages.
Another thing that bothered me was how outdated the protagonistâs behavior felt. He writes emails but apparently never thinks to look anything up online, even though the mystery practically begs for a Google search. Only at the end (no spoilers!) does his brother mention that he could have found much of the information on the internet. Nothing about this felt natural, and the rest of the story was simply dull and uneventful. The prose wasnât strong enough to make up for the lack of plot or atmosphere. The ending was predictable and anticlimactic.
Overall, this was a frustrating experience and only a 2-star read for me.
Rating: âïžâïž
Die Kleine Hand von Susan Hill
Ich habe âThe Small Handâ von Susan Hill als Halloween-LektĂŒre ausgewĂ€hlt, weil ich dachte, es handle sich um eine klassische Geistergeschichte. Erst spĂ€ter habe ich erfahren, dass das Buch deutlich jĂŒnger ist, nĂ€mlich entweder aus dem Jahr 2004 oder 2010, je nach Ausgabe. Leider hat es mich vollkommen enttĂ€uscht. Entweder war es so langweilig, dass ich mitten am Tag eingeschlafen bin, oder ich hatte Probleme mit dem Schreibstil, der Handlung oder den Figuren. Ich bin wirklich enttĂ€uscht und brauche wohl ein paar Wochen, bevor ich wieder zu einem Buch dieser Autorin greife.
âAn einem spĂ€ten Sommerabend kehrt der Antiquar Adam Snow von einem Kundenbesuch zurĂŒck, als er eine falsche Abzweigung nimmt. Er stöĂt auf ein verlassenes edwardianisches Haus und nĂ€hert sich, getrieben von Neugier, der TĂŒr. Als er vor dem Eingang steht, spĂŒrt er das unverkennbare GefĂŒhl einer kleinen kalten Hand, die sich in seine eigene schiebt, als hĂ€tte ein Kind sie ergriffen. ZunĂ€chst ist er nur verwirrt ĂŒber diesen seltsamen Vorfall, doch dann wird er von AngstzustĂ€nden und Panikattacken heimgesucht und hat AlptrĂ€ume. Er ist entschlossen, mehr ĂŒber das Haus herauszufinden. Doch als er dies tut, erhĂ€lt er weitere, immer unheimlichere Besuche von der kleinen Hand.â
Klappentext
Es gab ausserdem einige Unstimmigkeiten, die mich völlig aus der Geschichte gerissen haben. Zum Beispiel soll es mitten im Sommer sein, als der Protagonist einem Mönch begegnet, der ihm sagt, er mĂŒsse noch etwas arbeiten, bevor er das Abendessen hole, da sie frĂŒh zu Bett gehen. Gleichzeitig sieht der Protagonist aber bereits Sterne am Himmel, weil es Nacht ist. Also geht der Mönch wohl doch nicht so frĂŒh schlafen â oder der Protagonist sieht schlicht keine Sterne. Diese Szene hat mich noch einige Seiten lang beschĂ€ftigt.
Ein weiteres Problem war das Verhalten des Protagonisten. Er schreibt zwar E-Mails, kommt aber nicht auf die Idee, irgendetwas zu googeln, obwohl sich das bei der Geschichte eigentlich aufdrĂ€ngt. Erst am Ende (keine Spoiler!) weist ihn sein Bruder darauf hin, dass man vieles im Internet hĂ€tte finden können. Das wirkte völlig unnatĂŒrlich, und der Rest des Buches war schlicht langweilig und ereignislos. Der Schreibstil war auch nicht stark genug, um das durch Sprache oder AtmosphĂ€re auszugleichen. Das Ende war vorhersehbar und enttĂ€uschend.
Insgesamt war das eine frustrierende LektĂŒre, die ich nur mit 2 Sternen bewerten kann.
Rating: âïžâïž

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