Die letzte Stadt

Der letzte Teil der Wayward-Pines-Trilogie, und er hält, was die beiden Vorgänger versprochen haben.

„Drei Wochen ist es her, dass Secret-Service-Agent Ethan Burke auf der Suche nach zwei Vermissten die Kleinstadt Wayward Pines betrat. Und damit alles hinter sich ließ, was sein Leben bisher ausmachte. Denn das scheinbar idyllische Wayward ist keine normale Stadt, sondern eine Festung, umgeben von einem Elektrozaun, und davor lauert eine grausame Bedrohung. Lange Zeit hielt die Gemeinschaft der Stadt dieser Bedrohung stand. Doch durch Ethans Ankunft ist das zerbrechliche Gefüge ins Wanken geraten. Jetzt steht der Zaun offen – und Wayward Pines führt einen blutigen Kampf ums Überleben…“

Klappentext

Die Action setzt nahtlos ein. Es gibt zunächst keine Verschnaufpause, und schon bald fühlte ich mich selbst wie die Menschen in der Stadt: gehetzt, verunsichert, ständig auf der Hut. Der Schreibstil ist einfach und flüssig, aber nie plump. Ich konnte mich hervorragend in die Stadt, ihre Umgebung und sämtliche Figuren und Kreaturen hineinversetzen. Man gerät vollständig in den Bann der Geschichte und will unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Crouch versteht es, Tempo und Spannung bis zum Schluss zu halten, ohne dabei die Auflösung zu überstürzen. Gerade der Abschluss einer Trilogie ist heikel, doch hier laufen die Fäden überzeugend zusammen. Die Antworten, auf die man über drei Bände hingefiebert hat, wirken stimmig und konsequent.

Mir hat dieser letzte Band, und mit ihm die gesamte Serie, ausgesprochen gut gefallen. Ich kann sie jedem nur wärmstens empfehlen. Von mir gibt es fünf von fünf Sternen.

Rating: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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