E bärndütsches Gschichtli, woni scho als kleins Kind kennt ha. Was vermuetlig au logisch isch: Ufgwachse bin i zwar z Basel, aber my Vater kunnt usem „Ämmitau“.
Klappentext
„Franz Hohler hat im Oktober 1967 zum ersten Mal vom irrlichtenden Geisterwesen erzählt, das der «Schöppelimunggi» und der «Houderebäseler» spätabends auf ihrem Heimweg antreffen: «ds Totemügerli!» Seither treibt es in unseren Köpfen sein Unwesen, lässt uns in einer dunklen Nacht womöglich noch etwas mehr gruseln. Obwohl es in einem verfremdeten Berndeutsch geschrieben ist, das es so eigentlich gar nicht gibt, können wir der Geschichte mühelos folgen. Längst ist die Erzählung zum Volkskulturgut geworden, Ausdrücke daraus wie «aaschnäggele» oder «i d Chnöde lööte» haben sich sogar in die schweizerdeutschen Dialekte geschlichen. Alle, die schon lange wissen wollten, wie es denn eigentlich aussehen könnte, so ein «Totemügerli», haben jetzt die Gelegenheit dazu. Die Illustrationen von Patrick Huber lassen uns eintauchen in eine sagenhafte Welt voller dunkler Gestalten. «Wie oft bin ich seit der Entstehung meines bärndütsche Gschichtlis schon gefragt worden, wie denn ein Totemügerli aussehe, was ein Blindeli sei und wie man sich Schöppelimunggi u Houderebäseler vorstellen solle. Und wie oft musste ich die Fragenden enttäuschen, wenn ich sagte, ich wisse es selber nicht.» Franz Hohler, aus dem Vorwort“
Wiederentdeckt han i s Gschichtli uf Youtube und uf Apple Music, gläse vom Autor sälber. Und dorum han i die tolli illustrierti Edition eifach müesse ha. D Zeichnige sin nid ganz so ussegfalle, wieni mir die einzelne Charaktere vorgstellt ha, aber si sin mit vil Liebi zeichnet und wunderschön zum aluege.
Für Fäns vom Franz Hohler, vom Schöppelimungi oder em Houderebäseler lohnt sich die Usgob ganz sicher. Für mi isch das e klars 5-Stärn-Buech. Vil Spass bim Läse!
Rating: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
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