(Deutsche Review weiter unten👇🏻)
This was the final volume of the Dark Tower series. My journey is not yet completely finished, since I still have three more connected books to read, but the “official” Dark Tower saga has come to an end. That alone feels like an achievement. At the same time, there is a quiet sadness when something this vast and meaningful finally concludes. To start with the most important point: it was absolutely worth it. There were volumes that felt sensational and others that I liked a little less, but taken as a whole this is a fantastic series that I can wholeheartedly recommend to every fantasy lover. I still deeply enjoy the way Stephen King writes, and returning once more to all these beloved characters who have accompanied me for such a long time was a real pleasure.
„The final book in King’s epic The Dark Tower series, sees gunslinger Roland on a roller-coaster ride of exhilarating triumph and aching loss in his unrelenting quest to reach the dark tower. Roland Deschain and his ka-tet have journeyed together and apart, scattered far and wide across multilayered worlds of wheres and whens. The destinies of Roland, Susannah, Jake, Father Callahan, Oy, and Eddie are bound in the Dark Tower itself, which now pulls them ever closer to their own endings and beginnings and into a maelstrom of emotion, violence, and discovery. And as he closes in on the Tower, Roland’s every step is shadowed by a terrible and sinister creation. Finally, he realizes, he may have to walk the last dark strait alone.“
Blurb
This final volume felt creepier to me than the others and featured a bit less action overall. That does not mean there were no amazing gunfights, because there certainly were. Still, much of the book is walking and talking, and that turned out to be a very good thing. It allows the story to breathe and gives the characters space to reflect, which feels appropriate at this stage of the journey.
One aspect I especially loved was how Stephen King and Roland interact on a meta level, in a way that reminded me of Bastian in “The Neverending Story”. Since that is one of my favorite books, this worked extremely well for me, all the more because King makes this interaction such an important part of the novel rather than a simple cameo or gimmick. I also appreciated the many references to other books by Stephen King. These connections have always been present throughout the series, usually in subtle and fleeting moments, but here they become clearer, more frequent, and much more powerful. The references to “It” and Pennywise in particular stood out to me, and I am sure most readers will recognize them immediately.
There is also a character introduced very late in the book whom I found especially tragic. I felt a great deal of empathy and even pity for him. He was already a very minor character in “Insomnia”, and I enjoyed his role around the Dark Tower very much. In one occasion there was a brief interaction with Susannah that is incredibly tender and sweet, and despite how short it is, it is one of those moments that stays with you and settles permanently in your heart.
Another thing I noticed is that Roland feels far more emotional, or at least more emotionally available, in this final volume than in all the others. At times I asked myself whether this change felt right, or whether I preferred the rougher and more distant Roland from earlier books. In the end, I think this development adds a great deal to the story. It shows more clearly that he is not just a machine driven by obsession, but a man with deeply buried feelings that are finally allowed to surface.
There were moments, especially toward the end, where I wondered if the book might have benefited from being a bit shorter. Some scenes could have been more concise and crisp. Still, everything comes together so well in the end that I was more than willing to forgive these minor issues.
And then there is the ending. Holy moly, what happened there? This series has never been one that relies heavily on shocking twists. There are reveals along the way, but they are usually things you can anticipate and enjoy as they unfold. The ending here is different. Maybe I was blind, but I truly did not see it coming, and that only makes it more brilliant.
All of this adds up to a clear five star read for me. Even more than that, the Dark Tower series as a whole is a six star experience in my personal rating system and without question one of my favorite series I have ever read.
Rating: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Find all information about my reading journey to „The Dark Tower“, here!
Der dunkle Turm 7 – Der Turm by Stephen King
Dies war der finale Band der Dark-Tower-Reihe. Meine Reise ist noch nicht ganz abgeschlossen, da ich noch drei weitere verbundene Bücher vor mir habe, aber die „offizielle“ Dark-Tower-Saga ist nun zu Ende. Allein das fühlt sich schon wie ein Erfolg an. Gleichzeitig liegt eine leise Traurigkeit darin, wenn etwas so Grosses und Bedeutendes schliesslich endet. Um mit dem Wichtigsten zu beginnen: Es hat sich absolut gelohnt. Es gab Bände, die sich sensationell angefühlt haben, und andere, die ich etwas weniger mochte, aber als Ganzes betrachtet ist dies eine fantastische Reihe, die ich jedem Fantasy-Fan uneingeschränkt empfehlen kann. Ich geniesse nach wie vor Stephen Kings Art zu schreiben sehr, und es war eine grosse Freude, all diesen geliebten Figuren noch einmal zu begegnen, die mich über so lange Zeit begleitet haben.
„Der abschliessende Band von Kings epischer Dark-Tower-Reihe schickt Revolvermann Roland auf eine Achterbahnfahrt aus berauschenden Triumphen und schmerzhaften Verlusten auf seiner unnachgiebigen Suche nach dem Dunklen Turm. Roland Deschain und sein Ka-Tet sind gemeinsam und getrennt gereist, weit verstreut über vielschichtige Welten voller Orte und Zeiten. Die Schicksale von Roland, Susannah, Jake, Father Callahan, Oy und Eddie sind im Dunklen Turm selbst miteinander verbunden, der sie nun unaufhaltsam ihren eigenen Enden und Anfängen entgegenzieht, hinein in einen Mahlstrom aus Emotionen, Gewalt und Erkenntnis. Und während er sich dem Turm nähert, wird jeder Schritt Rolands von einer schrecklichen und unheimlichen Schöpfung überschattet. Am Ende erkennt er, dass er den letzten dunklen Weg vielleicht allein gehen muss.“
Klappentext
Dieser letzte Band fühlte sich für mich unheimlicher an als die vorherigen und bot insgesamt etwas weniger Action. Das bedeutet jedoch keineswegs, dass es keine grossartigen Schiessereien gegeben hätte, denn davon gibt es durchaus einige. Dennoch besteht ein grosser Teil des Buches aus der Reise selbst und den Gesprächen untereinander, und genau das stellte sich als grosse Stärke heraus. Es gibt der Geschichte Raum zum Atmen und lässt den Figuren Zeit zur Reflexion, was sich an diesem Punkt der Reise genau richtig anfühlt.
Ein Aspekt, den ich besonders geliebt habe, ist die Art und Weise, wie Stephen King und Roland auf einer Metaebene miteinander interagieren. Das erinnerte mich stark an Bastian aus „Die unendliche Geschichte“. Da dies eines meiner absoluten Lieblingsbücher ist, hat das bei mir hervorragend funktioniert, vor allem weil King diese Interaktion zu einem zentralen Bestandteil des Romans macht und nicht zu einem kurzen Auftritt oder Gag. Sehr gefallen haben mir auch die zahlreichen Verweise auf andere Werke von Stephen King. Diese Verbindungen waren über die gesamte Reihe hinweg immer vorhanden, meist subtil und flüchtig, doch hier werden sie klarer, häufiger und deutlich kraftvoller. Besonders die Anspielungen auf „Es“ und Pennywise sind mir aufgefallen, und ich bin sicher, dass die meisten Leser sie sofort erkennen werden.
Ausserdem wird sehr spät im Buch eine Figur eingeführt, die ich als besonders tragisch empfunden habe. Ich verspürte grosses Mitgefühl und sogar Mitleid für ihn. Er war bereits eine sehr kleine Nebenfigur in „Insomnia“ und seine Rolle rund um den Dunklen Turm hat mir sehr gut gefallen. Bei einer Gelegenheit gibt es eine kurze Begegnung mit Susannah, die unglaublich zärtlich und liebevoll ist. Trotz ihrer Kürze gehört sie zu jenen Momenten, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen und sich dauerhaft im Herzen festsetzen.
Ein weiterer Punkt, der mir aufgefallen ist, ist, dass Roland in diesem letzten Band deutlich emotionaler wirkt, oder zumindest emotional zugänglicher, als in allen vorherigen. Manchmal habe ich mich gefragt, ob sich diese Veränderung richtig anfühlt oder ob ich den raueren und distanzierteren Roland aus den früheren Bänden bevorzuge. Letztlich bin ich der Meinung, dass diese Entwicklung der Geschichte sehr guttut. Sie zeigt deutlicher, dass Roland nicht nur eine von Besessenheit getriebene Maschine ist, sondern ein Mensch mit tief vergrabenen Gefühlen, die nun endlich an die Oberfläche kommen dürfen.
Es gab Momente, besonders gegen Ende, in denen ich mich gefragt habe, ob dem Buch eine etwas weniger Länge gutgetan hätte. Einige Szenen hätten knapper und präziser sein können. Dennoch fügt sich am Ende alles so stimmig zusammen, dass ich diese kleinen Schwächen gerne verziehen habe.
Und dann ist da noch das Ende. Oh mein Gott, was ist da bitte passiert? Diese Reihe war nie eine, die stark auf schockierende Wendungen gesetzt hat. Es gibt immer wieder Enthüllungen, doch meist sind es Dinge, die man erahnen kann und deren Entwicklung man geniesst. Das Ende hier ist anders. Vielleicht war ich blind, aber ich habe es wirklich nicht kommen sehen, und genau das macht es umso brillanter.
All das führt für mich zu einer klaren Fünf-Sterne-Bewertung. Mehr noch, die Dark-Tower-Reihe als Ganzes ist in meinem persönlichen Bewertungssystem eine Sechs-Sterne-Erfahrung und ohne jeden Zweifel eine meiner liebsten Buchreihen, die ich je gelesen habe.
Rating: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
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