Das war mein erstes Buch von Susanna Clarke, aber es war definitiv nicht mein Letztes. Dieses Werk ist wirklich fantastisch – im wahrsten Sinne des Wortes. Clarke entführt uns in eine einzigartige Welt voller riesiger Hallen, tausender Statuen und des allgegenwärtigen Meeres mit seinen Gezeiten. Und mitten in dieser überwältigenden Kulisse: Piranesi.
„Ein riesiges Gebäude, in dem sich endlos Räume aneinanderreihen, verbunden durch ein Labyrinth aus Korridoren und Treppen. An den Wänden stehen Tausende Statuen, das Erdgeschoss besteht aus einem Ozean, bei Flut donnern die Wellen die Treppenhäuser hinauf. In diesem Gebäude lebt Piranesi. Er hat sein Leben der Erforschung des Hauses gewidmet. Und je weiter er sich in die Zimmerfluchten vorwagt, desto näher kommt er der Wahrheit – der Wahrheit über die Welt jenseits des Gebäudes. Und der Wahrheit über sich selbst.“
Klappentext
Für mich liegt die Magie dieses Buches darin, mit so wenig Vorwissen wie möglich einzutauchen. Je weniger man über die Geschichte weiß, desto spannender wird die Reise, und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Lange hat mich ein Buch nicht mehr so sehr in seinen Bann gezogen. Das Worldbuilding ist atemberaubend – so originell und lebendig, dass ich mir nichts sehnlicher wünschte, als selbst in diese Welt eintauchen zu können. Es ist eine Geschichte, die nicht nur die Fantasie anregt, sondern auch zum Nachdenken einlädt.
Ich empfehle „Piranesi“ jedem, der Fantasy liebt, aber auch Lust auf eine Prise Spannung und eine tiefgründige Geschichte hat. Für mich war es definitiv ein Highlight und ein persönlicher Favorit!
Rating: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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