Der Klappentext des Buches hat mich schon lange fasziniert. Als meine Frau das Buch letztes Jahr gelesen hatte und es wirklich gut fand, dachte ich mir: Jetzt muss ich es endlich selbst lesen. Und ja, es war ein wirklich gutes Buch, wenn auch nicht ganz das, was ich erwartet hatte.
„Zwei Fremde im Zug von New York nach Texas entdecken und planen das perfekte Alibi für zwei Morde. Aus einem Moment der Unachtsamkeit heraus wird Haines zum Komplizen Brunos, der ihn auf eine schiefe Bahn mitnimmt, auf der es kein Festhalten und keine Moral mehr gibt und auch kein Entrinnen. Eine Geschichte von gefährlich verschwimmenden Identitäten und die Unausweichlichkeit der Schuld.“ 🔫 🚂💨
Klappentext
Ich fand es genau richtig, mit möglichst wenigen Informationen an die Geschichte heranzugehen. Mir fiel auf, dass ich selten Bücher gelesen habe, die sich so eindrücklich mit Einsamkeit, Verzweiflung und all den Gefühlen beschäftigen, die damit einhergehen. Genau das hat mich fasziniert. Der Schreibstil von Highsmith ist sehr nüchtern, und trotzdem steckt unglaublich viel Emotion darin. Man spürt, wie schlecht es einem der Charaktere geht und welche Entwicklung er durchmacht. Ich finde, man hätte das Buch vielleicht um rund 100 Seiten kürzen können, aber es hat mir trotzdem sehr gut gefallen. Auch das Ende war nochmal ziemlich überraschend.
Ich kann das Buch absolut empfehlen. Wer allerdings eine actionreiche Story erwartet, könnte enttäuscht werden. Es ist eher eine spannende und sehr unterhaltsame Charakterstudie mit ein paar Action-Elementen… 😉
Rating: ⭐️⭐️⭐️⭐️


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