Ich habe mir den neuen Asterix-Band kurz nach der Veröffentlichung gekauft und hoffte, dass es nach dem schwachen Band 40 mit Band 41 endlich wieder aufwärts geht. Und tatsächlich: Mein Gebet wurde wohl erhört. Dieser Band ist deutlich gelungener als sein Vorgänger. Auch wenn er nicht ganz an die klassischen Abenteuer heranreicht, bietet die Geschichte doch sehr gute Unterhaltung.
„An einem schönen Frühlingsmorgen taucht ein Fremder namens Schnurres im Dorf auf. Er kommt aus Lusitanien, dem sonnenverwöhnten Land westlich von Hispanien, das ebenfalls unter der Herrschaft Roms steht. Schnurres bittet die unbeugsamen Gallier um Hilfe, da er die mächtige Wirkung des Zaubertranks kennt. Sein Freund Schãoprozes wird verdächtigt, Caesar vergiften zu wollen! Dahinter steckt ein Komplott, das Asterix und Obelix aufdecken müssen. Sie reisen ins heutige Portugal, bekannt für seine Gastfreundschaft sowie Fado, Fliesen und Fischgerichte. Eine Herausforderung für Obelix, denn mit Kabeljau kann er so gar nichts anfangen.“
Klappentext
Besonders gefallen haben mir die Dialoge, die mit einem Akzent versehen wurden, der wunderbar zur portugiesischen Sprache passt. Das zentrale Thema des Bandes, nämlich dass Caesars Wein vergiftet werden soll, wirkt wieder viel stimmiger für eine Asterix und Obelix Geschichte als das Szenario des letzten Abenteuers. Fabcaro findet hier einen soliden Mix aus Wortwitz, kulturellen Anspielungen und charmanten Absurditäten, der gut zur Reihe passt.
Die Zeichnungen sind wie gewohnt sehr stark. Sie transportieren eine schöne Portion Nostalgie und sind lebendig und detailreich. Man merkt, dass das künstlerische Team weiterhin ein gutes Gefühl für den typischen Asterix-Look hat.
Alles in allem ist “Asterix in Lusitanien” ein gelungener und unterhaltsamer Band, der alte Fans zufriedenstellen dürfte und den man mit seinen 48 Seiten auch bequem noch vor Jahresende weglesen kann. Ein erfreulicher Schritt nach vorne für die Reihe.
Rating: ⭐️⭐️⭐️⭐️


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