Bartleby, der Schreiber

Eine sehr kurze Geschichte vom Autor von Moby Dick? Ich bin dabei! 😉 Das dachte ich mir jedenfalls, als ich das Buch vor einigen Jahren gekauft und nie gelesen habe. Als ich es jetzt gelesen habe, war es wirklich grossartig. Sehr kurz, sehr komisch, in Teilen sehr verwirrend aber alles in allem wirklich sehr brilliant. 😁👍🏻

„Bartleby ist ein Schreibgehilfe, ein Anwaltskopist. Der Erzähler, ein menschenfreundlicher Anwalt, stellt Bartleby ein. Zunächst glänzt der neue Gehilfe bei der Arbeit und bewältigt ein gewaltiges Arbeitspensum. Bald jedoch beginnt Bartlebys Eifer nachzulassen; immer öfter begegnet er Aufforderungen zur Arbeit mit einem schlichten “Ich möchte lieber nicht”. Der Erzähler ist ratlos. Was soll er tun? Bartleby entlassen möchte er nicht. Doch als dieser eines Tages verkündet, das Aktenkopieren nunmehr völlig aufgegeben zu haben, muss eine Entscheidung getroffen werden. Doch irgendetwas hält den Anwalt noch immer davon zurück, Bartleby hinauszuwerfen. Statt dessen trifft er eine auf den ersten Blick mehr als merkwürdige Entscheidung.“

Klappentext

Ich fand die Geschichte sehr speziell und etwas komisch. Das Ende war dann eher etwas traurig, trotzdem hat mir der Schreibstil unglaublich gut gefallen und ich bin froh, habe ich das Buch gelesen. Einprägsame Charaktere und eine Geschichte, die irgendwie mitten aus dem Leben sein könnte und gleichzeitig aber auch nicht. Was will man mehr? 😉 Ich kann Herman Melville schon alleine für Moby Dick empfehlen, aber auch diese Geschichte ist eine grosse Empfehlung für mich! 😁👍🏻

Rating: ⭐️⭐️⭐️⭐️

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