Todesmarsch

Das war ein spezielles Buch. Die Idee ist irgendwie komisch und gleichzeitig so originell und dazu noch sehr gut geschrieben. Ich habe lange gewartet, aber ich habe es endlich gelesen und es war ganz anders als ich dachte. 😳🫣😍

„Einhundert 17-jährige Amerikaner brechen jedes Jahr am 1. Mai zum Todesmarsch auf. Für neunundneunzig von ihnen gilt das wörtlich – sie werden ihn nicht überleben. Der Sieger dagegen bekommt alles, was er sich wünscht.“

Klappentext

Das Buch ist grossartig geschrieben. Ich konnte mir die Charaktere sehr gut vorstellen und bin mit ihnen mitgegangen. Man konnte die Verzweiflung und die Strapazen förmlich spüren und das war gigantisch. Ich hätte gerne mehr von dieser Welt gesehen, obwohl mir klar ist, dass diese wenigen Informationen wahrscheinlich erst den Reiz des Ganzen ausmachen. Ich habe gelesen, dass Uncle Stephen diesen Roman schon als Teenager geschrieben haben soll und wenn dem so ist, ist es ein umso grösserer Knaller. Das würde die einzelnen ungeschliffenen Szenen erklären und zeigt aber auch schon, dass da schon klar war, was aus ihm werden würde. 😁👍🏻

Das Ende kam für mich sehr abrupt und ich weiss nicht recht, was ich denken soll. Mein erster Gedanke war: Ray ist tot. Wenn ich so drüber nachdenke, wäre aber wohl „Ray ist durchgedreht“ deutlich passender zur Geschichte. Jemand hat geschrieben, die dunkle Gestalt könnte Randall Flagg gewesen sein oder zumindest ein Hinweis darauf und das fand ich mega spannend, weil Ray an einem Punkt im Buch eine grosse Spinne erwähnt und die kommt ja dann auch im „Es“ vor… viele Möglichkeiten und für dieses Mal stört es mich nicht und ich fand das Ende sehr passend. Alles in allem ein grossartiger Roman! 😁👍🏻

Rating: ⭐️⭐️⭐️⭐️

Leave a comment